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Kinder und Lärm

Ein Bericht der von Forschern aus u. a. Dänemark und Holland ausgearbeitet wurde, handelt von dem Effekt, den Lärm auf Kinder haben kann. Dies kann ernste Konsequenzen haben, u. a. in Form von Beeinträchtigungen des Gehörs, stressbezogenen psychischen Leiden und erhöhtem Blutdruck.

Kinder verbringen heute in Institutionen und Schulen viel Zeit in Räumen mit vielen lärmenden Kindern. In England wurde in einer Kinderkrippe der Lärmpegel gemessen, der einer eingeschalteten Küchenmaschine oder einem Mixer entsprach. Es wird selbstverständlich dem Gehör der Kinder schaden zu viel Zeit in einem so lärmerfülltem Umfeld zuzubringen Es ist ebenfalls Fakt, dass Lärm eskaliert.

Wenn man sich in einem lärmerfülltem Raum befindet, ist man auch selbst genötigt die Stimme zu heben, um gehört zu werden und man wird Andere auffordern dasselbe zu tun, damit man sie hören kann. Schließlich beeinflusst Lärm die Konzentrationsfähigkeit und damit die Fähigkeit zu lernen, und daraus resultierende Frustrationen können zu aggressivem Verhalten führen.

Hier gibt es wieder eine Lösung durch das freie Spiel draußen – nämlich frische Luft und richtig viel Platz, kombiniert mit einer besseren Akustik und Möglichkeiten sich in eine stille Ecke zurückzuziehen. Vorausgesetzt, dass die Institutionen zur Kinderbetreuung und die Schulen in einem vernünftigen Abstand zu z. B: Flughafen und Autobahnen platziert sind, gibt es immer hervorragende Möglichkeiten für freie Spielaktivitäten an diesen Stellen und somit können Kinder die Möglichkeit bekommen ihre Körperkraft zu gebrauchen und lärmen, rufen und schreien zu dürfen, kurz gesagt - Kind sein zu dürfen.